Was sind die 5 Elemente?



Nahrung erhält uns am Leben … das sagt ja schon das Wort „Lebensmittel“ aus. Die Fünf-Elemente-Ernährung ermöglicht uns einen veränderten Blick auf unseren Teller jenseits von Kalorien- oder Nährwerttabellen. Dabei bedient sie sich unterschiedlicher Betrachtungsebenen. So werden in der Fünf-Elemente-Theorie Jahreszeiten, Lebensabschnitte, Tageszeiten, Himmelsrichtungen u. v. m. den fünf Elementen zugeordnet. Aber auch Geschmack, Farben (auch bei Lebensmitteln) und auch Kochtechniken haben Entsprechungen in diesem System. Für die Zusammenstellung der Nahrung ist ein tiefer gehendes Verständnis über die Fünf-Elemente-Theorie jedoch nicht erforderlich; für den Anfang genügt es zu wissen, welchem Element die Geschmäcker und Farben zugeordnet sind.  

Idealerweise hat man alle Geschmäcker und damit alle Elemente – wenigstens einmal am Tag – auf dem Teller. Alle Farben  darüber hinaus wären auch toll – ein bunter Teller regt den Appetit meist mehr an, als ein eintöniger. Und dann können Sie sich sicher sein, dass Sie sich ausgewogen ernähren.






Das Holz steht für den Beginn von allem. Das kann der Tag (morgens), das Leben (Kindheit), oder das Jahr (Frühling) sein. Aber auch der Start in eine neue Idee hat Aspekte des Holzelements. So wird die Kreativität dem Holzelement zugeordnet. Bei der Nahrung machen der saure Geschmack und die grüne Farbe das Holzelement aus. Hier findet man alle frischen Kräuter, grünes Blattgemüse (wie Chinakohl, Pak Choi, Mangold, Spitzkohl) und auch den Brokkoli. Kochtechniken sind hier das kurze Dämpfen sowie das milchsauere Einlegen von Gemüse.




Das Feuer steht für das junge/jugendliche und auch leichte im Leben. Der Mittag, die Phase von der Pubertät bis zur Familiengründung und der Sommer werden dem Feuerelement zugeordnet. Der Kontakt mit anderen Menschen hat Feuerqualität. Die Nahrung findet ihre Entsprechung im bitteren Geschmack und der roten Farbe. Beeren, Rote Beete und bittere Gemüse wie z. B. Raddichio,  Chicorée oder Rucola sind typisch für's Feuerelement. Zubereitet werden die Speisen im Wok, auf dem Grill oder auch roh.





Die Erde steht für die Mitte und auch für (Selbst-)Fürsorge im Leben. Der Nachmittag, die Lebensmitte (man hat seinen Platz im Leben gefunden) und der Spätsommer werden dem Erdelement zugeordnet. Das Gefühl von Geborgenheit und die Fürsorge für sich und andere hat Erdqualität. Die Erde stärkt man mit dem süßen Geschmack (bitte ohne Zucker) und die gelbe und orange Farbe entsprechen der Erde. So findet man hier auch (die oft orangen) Kürbisse sowie Möhren und Süßkartoffeln auf dem Teller. In der Erde wird etwas länger gekocht. So ist lang geschmortes Gemüse (über eine ¾ Stunde) ein „Klassiker“ für's Erdelement. Aber auch dicke Frucht-Kompotte und Soßen stärken das Erdelement.



Das Metall steht für Ordnung und Abgrenzung (im positiven) im Leben. Der Abend, das frühe Alter (man hat „Reife“ in seinem Leben erlangt) und der Herbst werden dem Metallelement zugeordnet. Das Gefühl von Klarheit hat Metallqualität. Der scharfe Geschmack bringt Bewegung ins System (aber Achtung! weniger ist hier oft mehr). Die weiße und silberne Farbe sind Ausdruck des Metallelements. Rettich, Radieschen, Zwiebeln sowie Porree unterstützen mit ihrer Schärfe das Metall-Element. Aber auch die Schärfe von Ingwer (am besten frisch, dann ist er nicht so „heftig“) unterstützt unser Metall. An Kochtechniken stehen uns hier im wesentlichen das Backen und Frittieren zur Verfügung.




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Das Wasser steht für Gewissheit und Gelassenheit im Leben. Die Nacht, das hohe Alter (es kann einen eigentlich nichts mehr überraschen, man hat ja schon „alles“ erlebt) und der Winter werden dem Wasserelement zugeordnet. Gemütsruhe und Beharrlichkeit haben Wasserqualität. Geschmacklich wird’s salzig im Wasserelement. Alles was aus dem Meer kommt fördert das Wasser. Da spielen neben den Meeresbewohnern die Algen in der Fünf-Elemente-Ernährung eine zentrale Rolle. Darüber hinaus spricht man allen Hülsenfrüchten Wasserqualität zu. Dunkle Farben wie schwarz und blau unterstützen das Wasser in uns. Gekocht wird meist lang, lang, lang! Zum Beispiel unterstützen Suppen und Eintöpfe das Wasserelement in uns.